KURARAY POVAL™ - Keramik-Bindemittel: Besonders aschearme Polyvinylalkohol (PVOH) -Typen und jetzt direkt vom Hersteller erhältlich

Hattersheim, 16.November 2017. Kuraray übernimmt ab Januar 2018 den Direktvertrieb von KURARAY POVAL™ für den Einsatz als temporäres Bindemittel in der Keramikindustrie.


Keramiken benötigen während des Produktionsprozesses ein hochwertiges Bindemittel. Kuraray bietet mit den aschearmen Polyvinylalkohol-Typen KURARAY POVAL™ - ein Bindemittel, das für hohe Grünfestigkeit, geringe Viskosität und sehr geringe Aschemengen sorgt. Ab Januar 2018 vertreibt Kuraray das temporäre Keramik-Bindemittel KURARAY POVAL™ direkt an die Endkunden.

Bei der Produktion von technischen Keramiken spielt das Bindemittel eine entscheidende Rolle: Es muss für die passende Viskosität des flüssigen Keramikschlickers sorgen und für eine hohe Grünfestigkeit der kaltgepressten Form. Zudem sollte das Bindemittel während des Brennvorgangs rückstandsfrei verbrennen. Kuraray, eines der weltweit führenden Spezialchemie-Unternehmen mit Sitz in Hattersheim am Main, bietet dafür Polyvinylalkohol(PVOH) als temporäre Keramik-Bindemittel mit den KURARAY POVAL ™-Typen an – inklusive besonders aschearmer Varianten. „Ab Januar 2018 vertreiben wir als Kuraray die unterschiedlichen KURARAY POVAL-Typen auch in die keramische Industrie direkt “, erläutert Heiko Mack, Head of Poval Business bei Kuraray.

Höhere Grünfestigkeit und reduzierter Energieverbrauch
KURARAY POVAL™ dient als temporäres Bindemittel und Weichmacher für keramische Compounds. Dank seiner speziellen Eigenschaften eignet sich KURARAY POVAL™ besonders für technische Keramiken. Sie kommen etwa in der Automobil-Industrie, im Maschinenbau und der Medizintechnik zum Einsatz, beispielsweise in Zündkerzen, Filtern, Elektronikbauteilen und in Computerchip-Kondensatoren. Denn KURARAY POVAL™ hat einige Vorteile: Die benötigte Einsatzmenge ist geringer als bei gängigen Bindemitteln. Zudem ermöglicht KURARAY POVAL™ eine sehr hohe Grünfestigkeit: Damit behalten die Spezialkeramiken in noch nicht gebranntem Zustand ihre Form – auch bei Erschütterungen, etwa während des Transports zwischen den Verarbeitungsschritten. Während des Brennvorgangs schrumpft das
 
Bindemittel nur sehr wenig und zerfällt am Ende nahezu vollständig in die Bestandteile Wasser und Kohlendioxid. Zusätzlich sorgt KURARAY POVAL™ für einen flüssigen Keramikschlicker mit sehr geringer Viskosität, was den Verarbeitungsprozess effizienter macht. Aufgrund dieser niedrigen Viskosität muss später beim Brennen deutlich weniger Wasser verdampft werden. Das senkt den Energieverbrauch erheblich.

KURARAY POVAL™ : Das Keramik-Bindemittel wird von Kuraray nun direkt vertrieben und hat folgende Vorteile:

  • Erhältlich in verschiedenen Viskositäten mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften – inklusive besonders aschearmer LA-Typen
  • Anwendungsbereiche: Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik etc.
  • Niedriger Bedarf an Bindemittel
  • Geringer Aschegehalt
  • Wiederverwendbar und damit geringere Abfallmengen aufgrund von Bruch Glattes Ausbrandprofil
  • Geringe Schrumpfung beim Brennen

Über Kuraray
Die Kuraray Europe GmbH wurde 1991 gegründet. Sie hat ihren Hauptsitz in Hattersheim bei Frankfurt am Main und erwirtschaftete 2016 einen Jahres- umsatz von über 600 Millionen Euro. Bundesweit sind 660 Mitarbeiter an den Standorten Hattersheim, Frankfurt und Troisdorf für Kuraray im Einsatz.
Kuraray ist ein weltweit tätiges Spezialchemie-Unternehmen und zählt zu den größten Anbietern von Polymeren und synthetischen Mikrofasern für viele Industriezweige, wie zum Beispiel KURARAY POVAL™, Mowital®, Trosifol® oder CLEARFIL™. Hinzu kommen weitere 180 Mitarbeiter an sechs europäischen Standorten, die sich ebenfalls um die Entwicklung und Anwendung innovativer Hochleistungsmaterialien für zahlreiche Branchen wie die Automobil-, Papier-, Glas- und Verpackungsindustrie sowie für Architekten oder Zahnärzte kümmern.

Kuraray Europe ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der japanischen börsennotierten Kuraray-Gruppe mit Hauptsitz in Tokio, rund 10.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von über 4 Milliarden Euro.

 

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